FC Petrzalka – FK Poprad 1:3

Petrzalka Akademia, 1.200 Zuschauer

Vor 15 Jahren noch in der Gruppenphase der Champions League, vor 10 Jahren zuletzt in der Qualifikation dafür und an Juventus gescheitert, bäckt man derzeit kleinere Brötchen bei einem der ältesten Vereine der Slowakei. Nachdem es in diesem Land meist schneller nach oben als nach unten geht, weiß man auch nicht, wie lange das noch so bleiben wird.

Das Spiel findet in jenem idyllischen Stadtteil Bratislavas statt, der ihm auch seinen Namen gibt. Hier reihen sich Plattenbau an Plattenbau, aufgelockert durch Stadtautobahn und Einkaufszentren.

Der Verein wurde 1898 gegründet und hatte zwei Hochphasen: Zu Beginn, damals noch in der ungarischen Liga, wo er zu den stärksten Vereinen zählte – und dann Anfang der 2000er-Jahre, wo er mit potentem Sponsor und unter dem Namen Artmedia zweimal slowakischer Meister wurde und eben auch international spielte. Ab 2010 ging es dann aber bergab, sogar mit zwischenzeitlicher Auflösung und Neustart in der fünften Liga. Mittlerweile ist der Klub wieder in der zweiten Liga angekommen.

Auf den Rängen herrscht heute durchaus prächtige Stimmung. Die Fans gehen mit dem Spiel mit und ab und an hört man hier auch den Schlachtruf „Immer wieder Engerau“ (deutscher Name von Petrzalka, Anm.). Doch ihr Team erwischt nur eine gute Hälfte, die es noch dazu mit dem Führungstreffer abschließt. Durchgang zwei dominieren dann die Gäste und drehen das Spiel mit drei Toren noch locker.

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