FC Tatran Presov – FK Senica 0:4

Stadion Tatran, 1.715 Zuschauer

Acht Stunden Fahrt für Hundskick kann man also nicht nur in der österreichischen Bundesliga haben: Presov liegt zwar nur knappe 520 km von Wien entfernt, eine wirklich schnelle Verbindung hierher gibt es allerdings nicht. Da hilft selbst der „Schnellzug“ gen Kosice wenig.

Das historische Zentrum der Stadt lässt sich auf einer durchgängigen Fußgängerzone durchstreifen, mit schönerem Wetter, welches sich dann am Sonntag einstellt, ist das sogar noch netter.

Das Stadion – eines der ältesten des Landes – liegt nördlich des Zentrums, mitten in Wohngebiet und ist für slowakische Verhältnisse schon ganz okay. Die überdachte Haupttribüne ist von den drei kleineren Tribünen umgeben, die bis auf wenige Ausnahmen nur Sitzplätze enthalten. Der eher wenig einladende Gästesektor bleibt heute vollkommen leer – Senica liegt auch nicht viel näher als Wien.

Ähnlich bemüht wie das Heimteam, dessen Vorgänger 1898 als ungarischer Verein gegründet wurde, ist kurz auch noch das Publikum, das seine tapfer kämpfenden Grün-Weißen nach vorne klatscht. Gesänge gibt es aber nur aus dem extrem kleinen Fansektor in einer der Ecken des Stadions.

Mit Fortdauer wird Tatran allerdings seine technische Unzulänglichkeit eiskalt aufgezeigt, Senica erobert immer mehr Spielanteile. Das 0:1 zur Pause ist schon absolut verdient, danach hätte es für den Aufsteiger auch noch weit übler kommen können. Es darf bezweifelt werden, dass die Fortuna Liga Presov wirklich viel Glück bringen wird.

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