Jahn Regensburg II – SV Alemannia Haibach 2:0

Sportpark am Kaulbachweg, ca. 90 Zuschauer

Wahre Feinde sieht man dreimal: Nachdem ich bei meinem letzten Besuch im noch alten Stadion des Regensburger Jahn ob meiner nicht konformen Bekleidung unhöflich, aber bestimmt des Fanblocks verwiesen wurde, besuche ich knapp zwei Jahre später die Mannschaft also gleich doppelt wieder. Zuerst mal die Reserve in der Bayernliga Nord, tags darauf die Kampfmannschaft in der neuen Arena. Mögen mir die violetten DocMartens dank der sonst ganz in Blau gehaltenen Kleidung verziehen werden!

Der Sportpark am Kaulbachweg hat offiziell ein Fassungsvermögen von 4.500 Zuschauern, wirklich ausgereizt sollte dieses aber lieber nicht werden. Außer der kleinen, feinen Tribüne bestehen die Ränge nur aus Erdwällen – zum Chillen sind sie zwar sicher bestens geeignet, größere Massen sollten sie aber wohl nicht beherbergen.

Während die Jahn-Reserve klassische Jungsportler versammelt, merkt man den Haibachern das Hobbytum durchaus an, vor allem dem Torhüter. Ein wahrer Bär von einem Mann! Spielerisch sind aber die Gäste über weite Strecken der ersten Halbzeit überlegen, der Druck kann nur nicht in Tore umgemünzt werden. So geht Jahn mit einem Sonntagsschuss meines Erachtens völlig unverdient mit 1:0 in die Pause. Gerechter läuft es dann in Hälfte zwei, wo die Gastgeber klar besser sind und auch noch das 2:0 erzielen. Ein besonderer Leckerbissen ist das Match aber nicht unbedingt.

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