CF Fuenlabrada – Albacete BP 0:1

Estadio Fernando Torres, 4.973 Zuschauer

Mit zu wenig Sonne und kaltem Wind bei wolkenverhangenem Himmel ist es mir diesmal eindeutig zu kalt, um nochmal einen Spaziergang durch eine dieser Madrider Vorstädte zu machen. Selbst mit Ankick um die Mittagszeit ist es hier heute einfach zu unwirtlich.

Fuenlabrada ist erst heuer in die zweite Liga aufgestiegen, und in vielen Belangen wirkt die Organisation hier noch eher amateurhaft. Das Stadion, benannt nach dem wohl bekanntesten Sprössling der Stadt, wurde mit mehreren Stahlrohrtribünen auf den erforderlichen Standard gebracht. Der Kartenverkauf startet spät und ist ohne nachfragen eigentlich nicht zu finden. Statt sanitärer Anlagen muss man sich mit mobilen WCs begnügen.

Dafür ist das Spiel in allen Belangen auf höherem Niveau als gestern und durchaus unterhaltsam. Beide Mannschaften gehen ein hohes Tempo, lediglich an Torchancen mangelt es lange Zeit. Nach einem Abseitstreffer in der zweiten Halbzeit erzielten die Gäste doch noch den Siegestreffer, den sie auch in einer turbulenten Schlussphase mit wütend anrennenden Gastgebern verteidigen. 

Durchaus ambitioniert sind auch beide Fanlager, wobei die Heimkurve eher ultranationalistisch angehaucht ist. Für spanische Verhältnisse verfügt sie über sehr abwechslungsreiche Chants, mit denen „Fuenla“ in den verschiedenen Variationen besungen wird. Die Anhänger von Albacete Balompie sind naturgemäß vor allem nach dem 0:1 immer besser zu hören, machen aber auch davor immer wieder auf sich aufmerksam.

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