FC Türkspor Mannheim – ASV Eppelheim 4:2

Suntat Sportanlage, ca. 100 Zuschauer

Spätestens wenn es zum Thema bequeme Busse kommt, wünsche ich mir Südamerika wieder zurück. Die Anreise in den Südwesten Deutschlands mit dem Fernbus war zwar die deutlich billigste Variante, aber bei Weitem nicht so komfortabel, wie es auf der anderen Hemisphäre möglich gewesen wäre. 13 Stunden ohne „Coche cama“ zehren dann doch etwas an den Nerven.

Den fußballerischen Beginn in Mannheim setzt der Landesligist Türkspor, dessen Sportanlage sich direkt hinter dem Carl-Benz-Stadion von Waldhof befindet. Wie ein Stadion wirkt sie absolut nicht, dennoch hat der kleine Platz mit Kunstrasen durchaus Charme. Hinter der Zuschauerterasse für die chilligeren Sportfreunde befindet sich sogar eine kleine Taubenzucht, die mit zwei Tieren bestückt ist. Zudem sind die Preise in der Kantine angenehm niedrig und die Rindsbratwurst verdammt gut.

In einer katastrophalen erste Hälfte kann die Heimmannschaft mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 kurz vor dem Pausenpfiff den Schaden gerade noch begrenzen. Mit der Leistungsexplosion in Durchgang zwei hätte man da noch gar nicht rechnen können, noch dazu im Fastenmonat Ramadan (der unter den Zuschauern auch immer wieder Gesprächsthema ist – wie viele Spieler diesen aber auch einhalten, ist nicht ganz klar). Dennoch führt Türkspor seine Gäste in den zweiten 45 Minuten fast nach Belieben vor, das 4:2 ist sogar noch ein eher schmeichelhaftes Ergebnis.

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