Barakaldo CF – UD Las Palmas 1:1

Estadio Nuevo Lasesarre, 3.000 Zuschauer

Barakaldo CF ist einer der Klubs, warum es sich in Spanien durchaus auszahlt, auch ein paar Ligen nach unten zu gehen – in diesem Fall in die Segunda B, also die dritte Liga. Das Stadion Lasesarre hat schon von außen ein cooles (auch Architektur-Preise gewinnendes) Auftreten und der Verein hat nicht zuletzt durch seine Arbeiterklub-Tradition und sein linkes Selbstbild sehr rasch einen Stein in meinem Herzen.

Barakaldo CF wurde 1917 im gleichnamigen Industrievorort von Bilbao gegründet und spielt in den Farben Schwarz und Gelb/Gold. Ersteres steht dabei der Legende nach für den Rauch und den Schmutz der Fabriken, das Gold für den Profit, der damit erwirtschaftet wurde. Das linke Image wird schon im direkt im Stadion befindlichen Pub erkennbar, wo man sich per Schildern und Schals auch ganz klar zum FC St. Pauli bekennt.

Knapp 3.000 Zuschauer verfolgen ein über weite Strecken zerfahrenes Spiel, in dem sich Barakaldo Stück für Stück eine Überlegenheit erarbeitet. Nach etwas über einer halben Stunde gehen die Gastgeber in Führung, nur um knapp vor der Pause den Ausgleich zu kassieren. Trotz einiger Chancen in der zweiten Halbzeit und vor allem auch in der letzten Viertelstunde bleibt es bei diesem für die Gäste höchst schmeichelhaften Remis. Vor allem bei guten Aktionen und Torchancen herrscht gute Stimmung, der kleine, aber feine Hardcore-Sektor auf der Tribuna sur macht auch zwischendrinnen Stimmung.

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