Arka Gdynia – Termalica Bruk-Bet Nieciecza 0:1

GOSiR-Stadion, 4.000 Zuschauer

Auch wenn es sich in dem Fall blöd anhört, aber nachdem ich mich dazu entschlossen habe, in der Überschrift die deutschen Namen der Städte anzuführen, mach ich das auch in dem Fall. Gdynia gehört zur „Tri-City-Metropole“ mit Sopot und Gdansk und liegt direkt am baltischen Meer. Auch hier merkt man den Reichtum durch den Handel und wohl auch den Tourismus, hat aber noch ein viel intensiveres Meeres- und Hafenfeeling als etwa in Szcezin (Stichwort: Salzgeruch und Möwen :-)).

Das GOSiR-Stadion von Arka, das derzeit in der zweiten polnischen Liga spielt, erreicht man bequem per S-Bahn, welche die drei Städte und die Region miteinander verbinden. Es liegt zwar mitten in einem Industrie- und Lagerhausviertel, die Umgebung strahlt aber bei Weitem nicht so viel Bedrohung aus, wie das bei den letzten beiden Städten teils der Fall war. Die Arena ist jetzt nicht unbedingt was besonderes, aber von außen ein durchaus nettes, modernes Kleinstadion. Erst einmal die Eingangskontrolle überwunden, offenbart sich ein kleines Schmuckkästchen mit Liebe zum Detail. Die Aussenfassade erinnert an den Klubnamen, der so viel wie „Schiffchen“ bedeutet. Dazu kommen noch die gelb-blauen LED-Lichter rund umd das Stadion, die ebenfalls ein nettes Feeling erzeugen.

Meiner Schätzung nach 4.000 Zuschauer schauen sich diesen Krampf von Spiel an, die Sprechchöre und Gesänge sind aber dafür vom Feinsten. Am Besten kommt ein langer Roar, der mit „ÄehhMM – M, K, Z, S – ARKA!“ von Fan- und Haupttribüne abwechselnd angestimmt wird. Zudem wird natürlich auch hier die Freundschaft zu Cracovia und Lech Poznan besungen und es gibt eine eigene Version der Marseillaise zu hören. Die Atmosphäre ist ziemlich entspannt, mag aber auch an der Zweitklassigkeit liegen, ist hier ähnlich chillig wie bei der kleineren Krakauer Mannschaft.

Das Match selbst ist es wie gesagt eher nicht, zwar dominieren die Blau-Gelben über weite Strecken der ersten Halbzeit, ihre Chancen verwerten sie allerdings nicht. Nach der Pause fangen sie sich einen Konter ein, der das Spiel schließlich zu ihren Ungunsten entscheidet.

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