Frauen: FC St. Gallen – FC Zürich 0:4

Kunstrasenplatz Gründenmoos, ca. 150. Zuschauer

Ohne jetzt den großen Kenner des Frauenfußballs (der ich mal sicher nicht bin) herauskehren zu wollen, aber der Ort des ersten Schweizer Kicks zeigt doch sehr deutlich, wie es um diesen grundsätzlich gestellt ist nach wie vor. Das Spiel der immerhin höchsten heimischen Liga findet – nur einen Steinwurf von der Heimstätte des FC St. Gallen entfernt – auf einem schlichten Kunstrasenplatz ohne große Tribünenverzierung, nur sporadisch kassierten Eintritt und sonstiges aufwendiges Brimborium statt. Zumindest ist dadurch eine Kombination mit dem Herrenspiel am Abend locker möglich.

Dabei liegt der Platz im Schatten einer durchaus ansehnlichen Tribüne, die sogar Naturrasen davor hat. Der erste Versuch inter-deutscher Kommunikation mit dem Kassier des Frauenteams befördert allerdings zu Tage, dass zwar auf diesem auch durchaus gespielt werde, er aber noch nicht „frühlingsfit“ sei. Die fünf Franken für das „Ticket“, das in Personalunion auch ein Programmheft ist, war mir diese Information jedenfalls wert.

Spielerisch sind die in Grün-Weiß antretenden Heimdamen von Beginn an erschreckend unterlegen – zumindest farbtechnisch für mich durchaus beruhigend. Zürich spielt einen technisch hochwertigen Kurzpassfußball, während St. Gallen außer reinhacken nicht viel entgegenzusetzen hat. Bereits zur Pause führen die Gäste daher hochverdient. In der zweiten Halbzeit gehen sie es etwas ruhiger an, die Tore drei und vier fallen erst in den Schlussminuten.

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