Astra Giurgiu – F.C. Otelul Galati 4:1

Stadion Marin Anastasovici, 2.500 Zuschauer

Zugegeben: Giurgiu an der bulgarischen Grenze (mit Ruse am gegenüberliegenden Donauufer) wird nicht so schnell einen Schönheitspreis gewinnen. Hat man sich aber einmal ins Herz der Stadt vorgearbeitet, so kann man hier doch eine angenehme Zeit verbringen – meine war als Durchreisender leider stark begrenzt.

Neben einer Raiffeisenbank im Zentrum verfügt Giurgiu auch noch über einen Fußballverein, und zwar einen, der bis vor Kurzem (nämlich genau September 2012) rund 130 Kilometer entfernt in Ploiesti beheimatet war. In diesem Zusammenhang könnte der Verein auch durchaus aus einigen EC-Begegnungen mit österreichischen Vereinen bekannt sein. Eigentlich 1934 gegründet, fusionierte der Ursprungsverein 2003 mit dem Lokalrivalen Petrolul Ploiesti. 2005 wurde er allerdings wieder gegründet und dann wenig später in eine andere Stadt verpflanzt.

Das Stadion befindet sich etwas abgelegen nordöstlich des Zentrums und verfügt trotz eher kleiner Kapazität (8.000 Zuschauer) über riesige Parkplatzanlagen. Drei Stahlgerüsttribünen und eine Leerseite ergeben hier ein ganz feines Kleinststadion. Kein Feuerzeug, weil extra Zünder eingepackt, aber die rumänischen Münzen, die sich mittlerweile angesammelt haben, werden mir diesmal am Eingang abgenommen. Durch den im Vergleich mit den bisherigen Spielen niedrigen Eintritt (15 Lei, ca. 3 Euro, zu durchschnittlich 35 Lei bisher) hab ich den Verlust aber locker wieder herinnen.

Astra beweist bereits in der ersten Halbzeit, dass es noch Anspruch auf einen EC-Platz erhebt, während der Tabellenletzte als wahrer Absteiger auftritt. Das schnelle 1:0 kann Otelul zwar postwendend noch ausgleichen, danach schießen die Schwarz-Weißen allerdings noch zwei Tore bis zum Pausenpfiff. Die Stimmung ist de facto nur spielbezogen, auch wenn ein kleiner Haufen hinter dem Tor ein bissl auf Ultra tut – viel mehr als ein bissl Trommelwirbel kommt dabei aber nicht heraus. In der zweiten Halbzeit ist Otelul etwas konzentrierter, den Schlusspunkt setzen aber dennoch noch die Gastgeber.

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