NAC Breda – MVV Maastricht 2:0

Rat-Verlegh-Stadion, 17.521 Zuschauer

Die letzte Tour des Jahres beginnt durchaus stimmungsvoll in der zweiten niederländischen Liga. Sehr enge, steile Tribünen und britisch inspirierter Support sorgen bei einem Heimsieg in Schwarz-Gelb für einen vergnüglichen Abend in Breda.

Das kleine, aber feine Zentrum der 200.000-Einwohner-Stadt hat sich schon sehr weihnachtlich herausgeputzt. Am frühen Freitagabend bereitet es sich aber merklich erst auf den großen Ansturm von Feierlustigen vor. Etwas mehr ist hingegen in den Einkaufsstraßen der Stadt los, wo die Black-Friday-Shopper noch auf der Jagd nach den nächsten Schnäppchen sind.

Von Außen ist das Rat-Verlegh-Stadion ein relativ schmuckloser Zweckbau, direkt an der Eisenbahnlinie nach Rotterdam errichtet. Innen bestechen aber die steilen, eng am Spielfeld errichteten Tribünen, die bei gutem Besuch wie heute eine dichte Atmosphäre erzeugen. Noch dazu sind die Breda-Fans durchwegs gesangsfreudig – und das in allen Teilen des Stadions. Einerseits kommt es so immer wieder zu Wechselgesängen zwischen den beiden Hintertortribünen, aber auch die Haupttribüne unterstützt bereitwillig die Fantribünen und startet hin und wieder selbst Gesänge.

Das Spiel ist großteils mit offenem Visier geführt und dadurch fast durchgängig sehr unterhaltsam. Breda ist auch die bestimmende Mannschaft, läuft aber immer wieder Gefahr durch teils haarsträubende Abwehrfehler doch einen Gegentreffer einzufangen. Über 90 Minuten gesehen geht der Sieg mit zwei Toren dennoch voll in Ordnung.

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