FSV Frankfurt – FC Ingolstadt 0:2

Frankfurter Volksbank Stadion, 3.065 Zuschauer

Diesmal kein Schnee oder Regen, dafür aber Eiseskälte macht diesen Fußballnachmittag nicht gerade zum Honigschlecken. Das Stadion am Bornheimer Hang („Frankfurter Volksbank Stadion“) liegt im Osten der Stadt, inmitten vertäumter Schrebergärten und unweit der neuen Europäischen Zentralbank und ist ein ganz hübsches Kleinststadion für 12.500 Zuschauer, das aber an diesem Sonntag nicht einmal zu einem Viertel voll wird. 3.065 Fans (darunter rund 50 aus Ingolstadt) verlieren sich hier und sehen sich die Heimpleite der Schwarz-Blauen an.

Das Spiel ist insofern etwas Besonderes, als FSV-Trainer Benno Möhlmann sein 1000. Spiel als Spieler oder Trainer in der ersten und zweiten Liga und sein 420. als Trainer in der zweiten Liga absolviert und damit alleiniger Rekordhalter in dieser Kategorie ist. Die Feierlichkeiten scheinen sein Team aber eher gelähmt zu haben. Bis auf wenige Chancen zu Beginn hat FSV eigentlich wenig zu bieten. Ingolstadt, bis zur 60. Minute mit Ümit Korkmaz und ab der 90. Minute mit Christoph Knasmüller (Özcan spielte im Tor durch), macht in der zweiten Halbzeit allerdings den Sack zu und geht als verdienter Sieger vom Platz.

Fantechnisch kann das Spiel leider wenig, auf beiden Seiten dominiert Ultra-Einerlei, nett ist hingegen die Unterstützungserklärung der Heimfans an die gerade aufgelösten Aachener Ultras („Alemannia, du hast das einzig Gute an dir verloren“), auch wenn das die Fascho-Fans von der Karlsbande wohl wenig beeindrucken wird.

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